VKI startet Sammelaktion für BKS Bank und BTV Kunden – so holen Sie sich Ihr Geld zurück

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) startet eine neue Sammelaktion für Kunden der BKS Bank und der BTV. Betroffen sind Personen, die bis zum 31. Dezember 2017 über eine dieser Banken ein Fondsprodukt vermittelt bekommen haben. Die Banken müssen unter bestimmten Umständen sogenannte Bestandsprovisionen an ihre Kunden zurückzahlen.

Wie das funktioniert: Banken erhalten Geldzahlungen, wenn sie Fonds an Kunden verkaufen. Diese Zahlungen heißen Bestandsprovisionen oder „Kick-backs“. Laut VKI müssen die Banken ihre Kunden darüber informieren, dass sie diese Zahlungen erhalten. Tun sie das nicht, können Kunden das Geld zurückfordern.

Wer ist betroffen?
Kunden der BKS Bank und der BTV, denen bis zum 31. Dezember 2017 ein Fondsprodukt über eine dieser Banken vermittelt wurde. Die Anmeldung beim VKI ist kostenlos.

Was sind Bestandsprovisionen?

Bestandsprovisionen sind Zahlungen, die eine Bank von einem Fondsverwalter oder Fondsanbieter erhält, wenn sie dessen Produkte an Kunden weitervermittelt. Das bedeutet: Die Bank verdient an Ihrem Investments — ohne Ihnen das in vielen Fällen ausdrücklich mitzuteilen.

Laut dem VKI ist das Vorenthalten dieser Information rechtlich problematisch. In vielen Fällen haben Kunden das Recht, diese Provisionen zurückzufordern.

Warum BKS Bank und BTV?

Mit vielen österreichischen Banken hat der VKI inzwischen eine Einigung erzielt. Bei der BKS Bank und der BTV laufen die Verhandlungen noch. Deshalb startet der VKI jetzt eine gezielte Sammelaktion, um die Interessen der Kunden dort zu bündeln und die Forderungen gemeinsam zu stellen.

Wer kann sich anmelden?

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

  • Sie waren Kunde bei der BKS Bank oder der BTV
  • Ihnen wurde bis zum 31. Dezember 2017 ein Fondsprodukt über diese Bank vermittelt
  • Sie möchten Ihre möglichen Ansprüche prüfen lassen

So melden Sie sich an

Die Anmeldung ist kostenlos und erfolgt über den VKI. Der Verein sammelt die Fälle und wird bei der jeweiligen Bank intervenieren, um eine außergerichtliche Lösung zu finden.

Anmeldelink: www.vki.at/kick-back-2026

Wie hoch ist die mögliche Rückerstattung?

Die konkrete Höhe hängt von Ihrer individuellen Situation ab — unter anderem davon, welche und wie viele Fondsprodukte Sie über die Bank gekauft haben, in welchem Zeitraum und zu welchen Konditionen. Der VKI klärt im Rahmen der Sammelaktion die konkreten Beträge ab.

Was passiert, wenn Sie nicht handeln?

Wenn Sie sich nicht melden, verfallen Ihre Ansprüche nicht sofort — aber Sie müssen sie aktiv geltend machen. Die Banken werden nicht von sich aus auf Sie zukommen. Wer betroffen ist, sollte sich jetzt kostenlos anmelden und prüfen lassen.

Weitere passende Ratgeber auf derfinanzcheck.at

Häufige Fragen zur VKI Sammelaktion

Wer ist von der VKI Aktion betroffen?

Kunden der BKS Bank und der BTV, denen bis zum 31. Dezember 2017 ein Fondsprodukt über diese Banken vermittelt wurde.

Was sind Bestandsprovisionen?

Bestandsprovisionen sind Zahlungen, die eine Bank vom Fondsanbieter erhält, wenn sie dessen Produkte an Kunden verkauft. Wenn die Bank den Kunden nicht darüber informiert, können diese das Geld zurückfordern.

Ist die Anmeldung kostenlos?

Ja, die Anmeldung beim VKI ist kostenlos. Der VKI sammelt die Fälle und verhandelt mit den Banken.

Wo kann ich mich anmelden?

Die Anmeldung erfolgt über www.vki.at/kick-back-2026.