Spritpreisbremse wirkte nur kurz – Preise am Freitag bereits wieder gestiegen

Zuletzt aktualisiert am 7. April 2026 um 02:16

Spritpreisbremse: Entlastung mit Verfallsdatum

Die österreichische Spritpreisbremse hat nach ihrer Aktivierung zunächst für spürbare Entlastung an den Tankstellen gesorgt. Doch die Wirkung hält nicht an: Bereits nach wenigen Tagen stiegen die Preise wieder, in manchen Regionen sogar über das ursprüngliche Niveau.

Wie funktioniert die Spritpreisbremse?

Die von der Bundesregierung eingeführte Obergrenze greift, wenn die Weltmarktpreise für Rohöl und Kraftstoffe einen bestimmten Schwellenwert überschreiten. Die Maßnahme ist in § 26 des Erdölbevorratungsgesetzes verankert und wird von der E-Control überwacht.

Das Problem: Die Preisbremse gilt nur für eine begrenzte Anzahl von Tankstellen und der Deckel muss regelmäßig angepasst werden. Wenn die Weltmarktpreise schneller steigen als die Anpassung, entstehen Lücken.

Warum steigen die Preise trotz Bremse?

  • Iran-Konflikt: Der anhaltende Konflikt zwischen den USA und dem Iran bedroht die Ölversorgung im Persischen Golf
  • OPEC+-Kürzungen: Die Ölförderung wurde weiter reduziert
  • Saisonale Nachfrage: Zu Beginn der Reise- und Urlaubszeit steigt die Benzin-Nachfrage
  • Refinerie-Kapazitäten: Europa hat weiterhin Engpässe bei der Treibstoff-Raffinierung

Aktuelle Spar-Tipps für Autofahrer:innen

  • Tankstellen-Apps wie die ÖAMTC Sprit-App zeigen günstigste Tankstellen in der Nähe
  • Fahrstil anpassen: Vorausschauendes Fahren senkt den Verbrauch um 10-15%
  • Reifendruck prüfen: Zu niedriger Druck erhöht den Verbrauch messbar
  • Klimaanlage reduziert den Verbrauch um bis zu 2 Liter/100km

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