Was sich ändertZehntausende Bank-Kunden verlieren jetzt IBAN – Beitragsbild (Banking / Girokonto)

Neue IBAN für zehntausende Bankkunden: Was sich jetzt bei Erste Bank und Salzburger Sparkasse ändert

Bei der Erste Bank und der Salzburger Sparkasse steht für zehntausende Kunden eine technische Umstellung an: Betroffene erhalten eine neue IBAN, neue Debitkarten und müssen ihre Kontodaten bei wichtigen Zahlungspartnern aktualisieren. Für viele Bankkunden ist das mehr als nur eine Formalität, weil Daueraufträge, Abbuchungen und Gehaltszahlungen sauber weiterlaufen müssen.

Warum sich die IBAN jetzt ändert

Hintergrund ist die technische Integration der Salzburger Sparkasse in die Erste Bank. Die rechtliche Fusion war laut Bericht bereits im August 2025 erfolgt, mit der aktuellen Umstellung wird die Zusammenführung nun auch im Bankalltag sichtbar. Für betroffene Kunden bedeutet das konkret: neue Kontodaten, neue Karten und teils vorübergehende Einschränkungen rund um Banking und Bargeld.

Was sich für Kunden konkret ändert

  • Neue IBAN: Die bisherige Kontonummer wird durch eine neue IBAN ersetzt.
  • Neue Debitkarte: Betroffene erhalten automatisch eine neue Karte.
  • Alte Karte läuft aus: Die bisherigen Bankomatkarten bleiben laut Bericht noch bis Ende August gültig. Sobald die neue Karte erstmals verwendet wird, wird die alte Karte ungültig.
  • PIN bleibt gleich: Laut Bericht soll sich die PIN nicht ändern.
  • Kreditkarten bleiben nutzbar: Kreditkarten sind von der Umstellung nicht betroffen.

Wo die neue IBAN zu finden ist

Die neue IBAN soll im Online-Banking George sowie auf Kontoauszügen ersichtlich sein. Gleichzeitig kann es rund um die technische Umstellung zu Einschränkungen kommen, etwa bei Kartenzahlungen, Bargeldbehebungen oder im Online-Banking. Betroffene sollten ihre Kontodaten daher frühzeitig prüfen.

Diese Stellen müssen informiert werden

Besonders wichtig ist, dass alle Stellen mit Lastschrift oder Überweisung die neue IBAN rechtzeitig erhalten. Dazu zählen unter anderem:

  • Arbeitgeber oder Pensionsstelle
  • Vermieter
  • Versicherungen
  • Energieanbieter
  • Streaming-Abos und Online-Dienste
  • sonstige Abbucher und Daueraufträge

Wer hier zu spät reagiert, riskiert Rücklastschriften, ausbleibende Geldeingänge oder unnötige Mahnungen. Gerade bei Miete, Strom und Versicherungen lohnt sich daher ein rascher Datencheck.

Was Bankkunden jetzt tun sollten

  1. Neue IBAN in George oder am Kontoauszug prüfen
  2. Neue Debitkarte nach Erhalt aktivieren
  3. Arbeitgeber, Vermieter und Abbucher informieren
  4. Daueraufträge und gespeicherte Kontodaten kontrollieren
  5. In der Umstellungsphase Zahlungen besonders genau beobachten

Wer grundsätzlich ein modernes Konto mit digitalem Fokus sucht, findet in unserem Girokonto-Vergleich für Österreich einen Überblick. Spannend sind aktuell etwa das easybank Girokonto oder das N26 Konto – jeweils mit unterschiedlichem Fokus auf AT-IBAN, App-Banking und Zusatzfunktionen.

Quellen: heute.at. Stand: 09.04.2026.