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Girokonto für Studenten in Österreich: Kontomodelle, Vorteile und Kosten im Vergleich

Für Studierende in Österreich ist ein eigenes Girokonto oft die erste echte Beziehung mit einer Bank. Aber welches Modell passt wirklich? In diesem Ratgeber zeigen wir, welche Banken spezielle Studentenkonten anbieten und worauf es dabei ankommt.

Was braucht ein Studentenkonto?

Alle Kontomodelle im Vergleich finden Sie auf unserer Girokonto Vergleich-Seite.

Ein gutes Studentenkonto sollte drei Dinge erfüllen: kostenlos sein, eine AT-IBAN haben und digitales Banking mitbringen. Dazu kommt für viele Studierende die Frage, ob eine Debitkarte oder sogar eine Kreditkarte inklusive ist.

Typische Bedingungen für Studentenkonten:

  • Mindestalter: meist 18 Jahre
  • Nachweis der Matrikelnummer oder Studienbestätigung
  • Alter: bis 27 oder bis 30, je nach Bank
  • Hauptwohnsitz in Österreich

easybank easy gratis Student

Für unter 27-Jährige ist das „easy gratis“ Konto immer kostenlos – ohne Mindesteingang. Das heißt: auch ohne regelmäßigen Gehaltseingang fallen keine Gebühren an. Debit Mastercard kostenlos. AT-IBAN. Bargeld kostenlos bei BILLA, dm und BIPA (bis 200 €). Gemeinschaftskonto möglich.

DADAT Gehaltskonto

DADAT bietet kein eigenes Studentenkonto an, aber das Gehaltskonto ist bei 1.000 € monatlichem Gehaltseingang kostenlos. Das kann für Studierende mit Nebenjob interessant sein. AT-IBAN. Debit Mastercard kostenlos. Apple Pay und Android Pay.

Erste Bank

Die Erste Bank bietet ein eigenes Studentenkonto an. AT-IBAN. George-Banking. Für Studierende besonders relevant, weil die Erste Bank mit ihrer Filialpräsenz direkt auf dem Campus vertreten ist. Details zu den exakten Konditionen finden Sie in unserer Erste-Bank-Detailseite.

Raiffeisen

Auch Raiffeisen bietet Jugend- und Studentenkonten an. AT-IBAN. Mein ELBA als digitales Banking. Besonders relevant für Studierende im ländlichen Raum, wo Raiffeisen-Banken stark vertreten sind.

Bank Austria

Die Bank Austria hat ein eigenes Studentenkonto im Angebot. AT-IBAN. SmartBanking. Besonders relevant für Studierende in Wien und größeren Städten.

N26 Standard

Das N26 Standard-Konto ist komplett kostenlos – ohne Bedingungen. Allerdings mit deutscher IBAN (DE). Für Studierende, die viel reisen oder ein Zweitkonto suchen, kann das eine gute Option sein. Debitkarte: virtuell kostenlos, physisch 10 €.

Worauf Studierende achten sollten

  • AT-IBAN bevorzugen. Wer Förderungen beantragen will (z. B. Studienbeihilfe), braucht meist eine AT-IBAN
  • Kostenlose Debitkarte. Prüfen Sie, ob die Debitkarte wirklich ohne Gebühren ist
  • Bargeld abheben. Können Sie kostenlos Geld abheben? Wo genau?
  • Digitales Banking. Ist die App gut? Können Sie Apple Pay oder Google Pay nutzen?
  • Alter beachten. Viele Studentenkonten gelten nur bis 27 oder 30

Unser Fazit

Für Studierende in Österreich ist die easybank mit dem „easy gratis“ Modell unter 27 eine sehr gute Wahl: kostenlos, AT-IBAN, Debit Mastercard, und Bargeld bei BILLA/dm/bipa. Wer ein Filialnetz braucht, schaut bei Erste Bank oder Raiffeisen nach. N26 ist eine gute Ergänzung, aber mit DE-IBAN nicht ideal als Hauptkonto für Förderungen.

Wenn Sie sich einen Überblick über alle Kontomodelle verschaffen möchten, finden Sie in unserem Girokonto Vergleich für Österreich alle Anbieter im direkten Vergleich.

Quellen: easybank.at, dad.at, sparkasse.at, raiffeisen.at, bankaustria.at, n26.com/de-at