Erbschaftssteuer Österreich 2026: NEOS & Wirtschaft sagen Nein

Erbschaftssteuer-Debatte in Österreich 2026: Was bedeutet das für Ihr Vermögen?

Die Diskussion um die Einführung einer Erbschaftssteuer in Österreich flammt im April 2026 neu auf. Während NEOS-Wirtschaftssprecherin Nikolina Scherwenkos-Hoyos ein „klares Nein zu neuen Steuern“ fordert, argumentiert die SPÖ für vermögensbezogene Abgaben. SPÖ-Budgetsprecherin Herr betonte: „Die Mehrheit der Bevölkerung erwartet einen Beitrag der breiten Schultern.“

Das sagt die Wirtschaft

Auch der Österreichische Wirtschaftsbund stellt sich klar gegen Erbschafts- und Vermögenssteuern. Die Junge Industrie warnt vor einer „Investitionsbremse“, die Erbschaftssteuer als Investitionsbremse und die Industriellenvereinigung vor dem „Angriff auf Familienbetriebe“.

Warum gibt es aktuell keine Erbschaftssteuer in Österreich?

Österreich hat keine Erbschaftssteuer mehr – seit 2008 wurde sie abgeschafft. Im Gegensatz dazu erheben Länder wie Deutschland, Frankreich und die USA Erbschaftssteuern auf verschiedene Weise.

Was bedeutet das für Ihre Vermögensnachfolge?

Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in Österreich keine Erbschaftssteuer und keine Schenkungssteuer. Das bedeutet, dass Vermögen in Österreich steuerfrei vererbt werden kann.

Jedoch fallen Grunderwerbsteuer und Immobilieninvestition sind weiterhin relevant. Steuern sparen Österreich informiert über die aktuellen Freibeträge und Absetzungen.

Fazit & Ausblick

Die Erbschaftssteuer-Debatte ist ein klassisches politisches Streitthema. Ob sie kommt oder nicht – Österreich bleibt aktuell eines der wenigen europäischen Länder ohne Erbschaftssteuer. Für Unternehmer und Privatvermögen bedeutet das Planungssicherheit, solange keine Gesetzesänderung droht.

Quellen: OTS.at, NEOS, Wirtschaftsbund, Industriellenvereinigung, Junge Industrie