Zuletzt aktualisiert am 7. April 2026 um 02:16
Fake-Handwerker nehmen Österreicher:innen um hunderte Euro ab
Immer häufiger klagen österreichische Haushalte über dubiose Installateure und falsche Handwerker, die durch überteuerte Rechnungen und unnötige Arbeiten hohe Summen kassieren. Ein aktueller Fall aus Wien: Eine Rentnerin zahlte 528 Euro für eine angeblich defekte Gastherme – die gar nicht defekt war.
Die häufigsten Betrugsmaschen
- Unangekündigte Hausbesuche: Fremde Personen behaupten, Schäden an Gas-, Elektro- oder Wasserleitungen entdeckt zu haben
- Urgenz „Sofort muss repariert werden“: Druck wird aufgebaut, um den Hauseigentümer zu einer schnellen Entscheidung zu drängen
- Gefälschte Zertifikate: Betrüger legen gefälschte Ausweise von Energieversorgern vor
- Überhöhte Rechnungen: Preise, die um das 3- bis 5-Fache über marktüblichen Kosten liegen
Woran Sie echte Installateure erkennen
- Handwerker-Ausweis: Echte Handwerker haben einen Ausweis mit Lichtbild, Firmenlogo und Gewerbe-ID
- WKO-Mitgliedschaft: Viele seriöse Betriebe sind Mitglieder der Wirtschaftskammer
- Referenzen: Fragen Sie nach Referenzkunden aus der Nachbarschaft
- Kein Druck: Echte Fachbetriebe geben Ihnen Bedenkzeit und erstellen schriftliche Kostenvoranschläge
Was tun, wenn Sie Opfer wurden?
- Anzeige erstatten: Melden Sie den Betrug bei der nächsten Polizei-Dienststelle
- Verbraucherzentrale kontaktieren: Die Arbeiterkammer berät unter konsument.at
- Störungsmeldung beim Energieversorger: Bei Gas/Elektrik-Störungen den eigenen Versorger anrufen
Auch die Energie-Control Austria warnt regelmäßig vor solchen Betrugsmaschen auf e-control.at. Staatliche Förderungen für Sanierungsarbeiten finden Sie auf help.gv.at.
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